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Deutsche Mythologie

von Prof. Dr. F. Kauffmann

ISBN 978-3-89094-454-8 (ISBN10 3-89094-454-X),
160 Seiten, Softcover, Format DIN-A5
1. Auflage, 19,95 €     kaufenBuch in den Warenkorb legen

Dies ist das Cover des Buches Deutsche Mythologie, erschienen im Bohmeier Verlag.


Buchbeschreibung:

Nichts war dem Germanen so heilig, als der unerschtterliche Bestand seines Rechts und seiner Sitte, die das alltgliche Leben der Gemeinde regelte und sicherte. Das Christentum war zunchst willig, ohne gewaltsame Umwlzungen bei den Germanen aufgenommen zu werden.
Mit dem offenen Sinn, der die Deutschen stets im Verkehr mit den Fremden ausgezeichnet hat, sind sie den rmischen Priestern und Bischfen entgegengetreten.

Glaubensfreiheit herrschte in allen germanischen Lndern, der germanische Staat kannte den Glaubenszwang nicht. Erst als die Satzungen und die ffentlichen Einrichtungen des Volkes in Gefahr kamen, hat der Germane den Kampf aufgenommen und hat nur der bermacht nachgegeben. Die Missionare der Kirche waren jedoch so einsichtig, in den germanischen Lndern vorerst mglichst schonend vorzugehen, auf die heidnischen Traditionen Rcksicht zu nehmen, wo sie nicht schroff gegen die Ordnung der Kirche verstieen, wenn nur die Tuflinge im Namen Gottes ins Wasser getaucht wurden, dem Heiland Treue gelobten, das Bekenntnis und Gebet des Priesters nachzusprechen lernten. So kam es, dass in den ersten christlichen Jahrhunderten Heidnisches und Christliches bunt gemischt in den Gemtern zusammenschmolz, dass erst die einheimische Gesetzgebung des Reiches und der einzelnen Landschaften, indem sie auf die alten Bruche empfindliche Strafen setzte, das Anstige wegfegte. Dadurch wird der alte deutsche Baum bis ins Mark verwstet und stirbt ab. Heidnisches Gerll liegt heute kaum noch auf germanischem Boden. Der Strom der Vlkerwanderung hat es weithin ber den Erdteil getragen.
Uralte religise Vorstellungen und Namen hat der Germane gemein mit den ihm verwandten Vlkern in Asien und Europa. Er hat sie, soweit nicht wenigstens gleiche Namen gleiche Begriffe verbrgen, zweifellos aus der Urheimat mitgebracht. Die Erfahrungen des Volkes in der Geschichte, auf den Wanderungen in der grauesten Vorzeit, in den Ereignissen, die ber das sesshafte Geschlecht dahingegangen sind, haben gleichfalls ihren Niederschlag in der Mythologie gefunden. Die Religion verndert sich mit der Kultur. Solange die Massen in Bewegung waren, solange Jahr um Jahr die Sternbilder am nchtlichen Himmel wechselten, hatten die Nomadenhorden auch andere Wnsche an ihre Gtter, als dass die Familie im alt ererbten Gehft eine sichere Wohnsttte besa und die Gemeinsamkeit der Interessen die einzelnen zur Gemeinde vereinigt hatte. Aus dieser letzteren Periode mag es wohl stammen, dass die gttlichen Wesen so eng und innig mit dem ffentlichen Leben der Germanen verknpft sind. Wir mssen weit in der Geschichte rckwrts gehen, bis wir eine Ausbeute an Denksteinen erzielen, die das volle Geprge des Heidentums bieten. Das Nibelungenlied und die verwandten Gedichte der deutschen Heldensage sind die letzten Zeugen fr den Ausgang deutschen Altertums.

Aus dem Inhalt:

  • Der Untergang des germanischen Heidentums
  • Die Gtter
  • Feindliche und freundliche Gewalten: Nornen, Riesen,Zwerge,Unholde
  • Gtterverehrung: Die Tempel, Die Opfer, Das Orakel, Der Gtterkreis
  • Wodan: Die Erwerbung des Odrerir,Mimir,Runenkunde,Bragi,Starkadr, Wodan unter den Menschen, Kampf, Tod und Sieg, Walhall und die Walkyrien
  • Donar: Hrungnir, Thrymr, Skrymir und Utgardloki, Hymir, Geirrdr, Der Zwerg Alwis
  • Ziu
  • Die skandinavischen Gtter zweiten Ranges: Baldr und Hodr, Loki, gir, Widar, Ullr, Heimdall
  • Die Wanen: Njordr, Freyr
  • Die Gttinnen
  • Die Welt - Anfang, Ende, neues Leben
  • Anhnge
  • ISBN 978-3-89094-454-8, 160 Seiten, Softcover, Format DIN-A5
    Preis: 19,95 €

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