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Reality Creation Coaching
Synchronisiere die Welt nach deinen Wünschen
von Frederick E Dodson

1. Aufmerksamkeit erschafft Realitt

Was du anschaust, das schaut dich an
Wenn mich vor langer Zeit im Rahmen meiner Kurse oder als Fan eines meiner Bcher jemand gefragt htte, wie er denn Realitt erschafft, htte ich ihm eine Reihe von Ritualen, Affirmationen und Visualisierungen vorgeschlagen. Wenn er an solches nicht geglaubt htte, htte ich ihm vorgeschlagen, Aktionslisten zu erstellen und zu arbeiten, zu handeln. Beides htte funktioniert. Heute sage ich manchmal lediglich: Schau es an.

Wie bitte? fragte mich der Kursteilnehmer.
Schau es an. Wenn du es verwirklichen mchtest, brauchst du es lediglich anschauen.
Das kann doch nicht alles sein. Es verwirklicht sich doch nicht nur, weil ich es anschaue. Und was meinst du berhaupt mit anschauen?
Worauf du die Aufmerksamkeit richtest, das vergrert sich. Das hast du mir doch selbst am Kursanfang gesagt, erwidere ich.
Hm ... ja gut ... aber ... ich habe es doch schon angeschaut. Und deswegen hat es sich nicht verwirklicht. Ich muss doch dann auch was tun.

Ich habe dem Mann erklrt, dass er lediglich hinschauen msse. Er kann Dinge, die mit seinem speziellen Wunsch zusammenhngen, ansehen. Er kann es sich im echten Leben, im Alltag, ansehen, er kann es sich vor dem geistigen Auge ansehen, er kann darber nachdenken, er kann darber sprechen, er kann damit etwas machen, er kann sich an hnliches erinnern, er kann es in Filmen sehen, er kann es in Bchern sehen.

Aufmerksamkeit erschafft Realitt ist eine der essentiellsten Wahrheiten, eine der strksten Formeln, die es gibt, und trotzdem wird dies missverstanden, trotzdem bleibt das von vielen, die das wissen, ungenutzt. Alles besteht aus Energie, aus Schwingungsfrequenzen. Der Sache, der du Aufmerksamkeit gibst, mit der gertst du in Schwingungsbereinstimmung. Je mehr Aufmerksamkeit du ihr widmest, desto realer, bedeutungsvoller, wichtiger wird die Sache fr dich. Desto mehr fhlst du sie. Desto mehr handelst du ganz automatisch nach ihr.

Also muss ich mich ganz stark darauf konzentrieren, dann verwirklicht es sich? fragte der Mann aus meinem Kurs.
Das kannst du gerne machen, aber es wrde auch reichen, wenn du es sanft anschaust, einfach empfngst. Siehst du das Objekt da drben? Musst du dich ganz stark konzentrieren, damit es an seinem Platz bleibt? Musst du dich ganz stark konzentrieren, damit du es wahrnehmen kannst?
Nein ... ich muss es wirklich nur anschauen.
Genau. Es ist schon da. Du musst es lediglich empfangen.

Wie lange muss ich es denn anschauen, bis es sich verwirklicht? fragte mich ein anderer Kursteilnehmer.
Es ist wichtig, dass du dir Dinge wnschst, die du ohnehin sehr gerne anschaust. Dann musst du es nicht anschauen, sondern widmest dich dem gerne.
Ok, das verstehe ich. Trotzdem: Wie lange, bis es sich in der Realitt manifestiert?
Es wird sich erst manifestieren, wenn du damit vertraut geworden bist. Realittserschaffung ist nichts anderes als Vertraut-werden-mit .... Wenn du eine Sache sehr lange anschaust, dich sehr lange mit ihr beschftigst, fhlst du dich damit vertraut. Die Frage ist also lediglich, ob du dich auf deinen Wunsch einlsst, dich diesem Wunsch widmest.

Was du anschaust, das schaut dich an. Wenn du etwas erfahren mchtest, gengt es tatschlich, diese Sache anzuschauen. Mir ist durchaus bewusst, dass viele darauf beharren werden, dass es nicht so einfach sein kann. Ich selbst habe es lange Zeit nicht verstanden. Ich habe Reality-Creation-Seminare gegeben, und dabei die kompliziertesten Techniken, magische Operationen, und die diszipliniertesten Drills berhaupt durchgefhrt. All das kommt mir, in Anbetracht der Schaue-es-an-Erkenntnis, lcherlich vor.

Aufmerksamkeit als Schwingungsempfnger
Aufmerksamkeit erschafft Realitt. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Worauf du die Aufmerksamkeit richtest, wird realer und sprbarer. Richtest du die Aufmerksamkeit auf eine Sache, treten alle anderen Realitten in den Hintergrund. Aufmerksamkeit verdichtet feinstoffliche Energie (einen Gedanken) zur grobstofflichen Form (physikalische Realitt). Aufmerksamkeit ist demnach dein wichtigstes Gut. Es ist eine Energieform, die dir immer zur Verfgung steht und ber die du eigentlich so verfgen kannst, wie du willst. Du entscheidest selbst, worauf du die Aufmerksamkeit geben willst. Msstest du dich demnach nur auf die Sache konzentrieren, die du willst, um sie auch zu bekommen? Ja. Damit habe ich das Geheimnis schon ausgeplaudert und wir knnten dieses Buch beiseite legen und mit dem kreieren beginnen. Realitt erschaffen ist lediglich eine Frage der Konzentration. Der Glaube, der Berge versetzt, ist ein Gedanke, der mit Konzentration und Emotion aufgeladen wurde. Glaube ist eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit. Der Rest dieses Kapitels beschftigt sich also mit verschiedenen Arten, wie du dich konzentrieren kannst, mit Dingen, die deine Konzentration ablenken, und warum sie dich von dem ablenken, was dir wirklich wichtig ist, und wie du dich leichter auf das konzentrieren kannst, was du dir wnschst.

Im Kern geht es eigentlich nicht darum, Wirklichkeit zu erschaffen sondern Wirklichkeit zu empfangen. Ein Radio muss das Programm, das es empfangen mchte, nicht erst erschaffen, sondern lediglich seinen Sender darauf einstellen, um aus den vielen Sendern, die es gibt, denjenigen herauszufiltern, den es empfangen mchte. Deine Aufmerksamkeit ist in diesem Sinne wie der Empfnger eines Radios und bringt bestimmte Sender in den Fokus, whrend andere weggefiltert werden. Wenn du also etwas Bestimmtes erleben mchtest, musst du deinen Sender darauf einstellen, deine Schwingungsfrequenz darauf ausrichten, deinen Fokus verndern, dich selbst verndern. Du kannst nur etwas empfangen, von dem du die Schwingung bist. Um etwas in dein Leben zu ziehen, musst du genau die Sache, die du willst, zuerst sein. Darauf zu warten, dass sich etwas ndert, vom Leben Beweise einzufordern, dass sich etwas verndert hat, funktioniert nicht. Das wre wieder, als wolltest du, dass ein Spiegel lchelt, bevor du lchelst.

Ein typischer Fehler in dieser Hinsicht: Wenn dir das Fernsehprogramm, das du gerade anschaust, nicht gefllt, dann versuchst du nicht, das Fernsehprogramm zu ndern, sondern du schaltest entweder den Sender um oder den Fernseher aus. Zu versuchen, das Programm zu verndern, ist fast aussichtslos. Gut, vielleicht funktioniert es, aber es kostet sehr viel Arbeit, viel Kampf. Du msstest in die Fernsehstudios gehen und die technischen Gerte sabotieren, die Menschen dort vergraulen oder einen Bombenanschlag verben. Damit httest du vielleicht vorbergehend Ruhe, aber die Wahrscheinlichkeit ist gro, dass der Fernsehsender, nachdem dort aufgerumt wurde, bald wieder auf Sendung geht. Das hrt sich vielleicht absurd an, aber so verhalten sich viele, wenn es um ihre Aufmerksamkeit geht. Anstatt den Sender zu wechseln oder den Fernseher auszuschalten, versuchen sie das Programm, das ihnen missfllt, zu ndern, kritisieren das Programm, beschweren sich ber das Programm und betreiben einen hohen Energieaufwand, ohne dass sich viel ndert. Das Problem bleibt aber gerade deshalb bestehen, weil sie dem weiterhin Aufmerksamkeit geben.

Ein einfacheres Beispiel: Wenn du die Wahl zwischen Vanille und Schokolade hast, und du bevorzugst Vanille, dann wirst du die Aufmerksamkeit auf Vanille richten mssen. So einfach ist das. Wenn du nmlich sagst Ich will keine Schokolade, wo ist dann deine Aufmerksamkeit? Immer noch bei der Schokolade. Das mag als erste Erkenntnis gut sein..., denn du weit nur, was du willst, im Vergleich zu dem, was du nicht willst. Der ursprngliche Zweck negativer Erfahrungen war, es dir zu erleichtern zu definieren, was du stattdessen willst ... dir die Wahlfreiheit zu geben. Wenn du aber weiterhin und immer noch mehr bei Ich will aber keine Schokolade! bleibst, gibst du dem nur noch mehr Aufmerksamkeit ... und damit Wichtigkeit ... und damit Bedeutung ... und damit Energie ... und damit Realittsintensitt. Schon bald wirst du berall nur Schokolade bemerken und verstrt darauf reagieren. Wechsle einfach mit der Aufmerksamkeit zu dem, was du stattdessen willst: Vanille ... bemerke sie ... und dann nimm Vanille. Hrt Schokolade deswegen auf zu existieren? Nein. Aber sie hat in dem Moment, wo du mit Vanille beschftigt bist, keine Relevanz mehr fr dich. Und du brauchst dich auch nicht mehr damit zu beschftigen, wie du von Schokolade loslassen sollst, denn allein in der Aufmerksamkeit auf Vanille lsst du ganz natrlich von dem Unerwnschten los.


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